
Vertrieb / Marketing / Kundenbeziehungen
Vertrieb / Marketing / Kundenbeziehungen250er-Regel
250 Rule
Hinter jeder Person stehen etwa 250 Bekannte.
Beliebtheit
Nützlichkeit
Aliasse
Gesetz der 250 / Joe Girards 250er-Regel
Bereiche
Vertrieb / Marketing / Kundenservice / Ruf
Definition
- Das 250er-Regel besagt, dass jeder Kunde mit etwa 250 anderen Personen verbunden ist, sodass die Art und Weise, wie man eine Person behandelt, tatsächlich etwa 250 potenzielle Kunden erreicht — und beeinflusst.
Kernidee
- Hinter jeder einzelnen Person stehen etwa 250 Bekannte.
- Einen Kunden gut oder schlecht zu behandeln, wirkt sich auf alle aus.
- Keine einzelne Kundeninteraktion ist jemals wirklich isoliert.
Wie es funktioniert
- Jede Person hat ein Netzwerk von etwa 250 bedeutungsvollen Kontakten (die Zahl zog Girard aus Hochzeits- und Beerdigungsgästelisten).
- Einen Kunden zufriedenstellen oder verärgern, und die Nachricht verbreitet sich durch dieses Netzwerk.
- Auf viele Kunden multipliziert, verstärkt sich der Ruf zum Guten oder Schlechten.
Beispiel für die Verwendung
- Ein Verkäufer behandelt selbst einen kleinen, geringwertigen Kunden mit voller Höflichkeit, da er weiß, dass die Zustimmung – oder Beschwerde – dieses Kunden hunderte potenzielle Käufer erreichen kann.
Berühmtes Beispiel
- Beispiel: Joe Girard, der rekordbrechende Autoverkäufer, der dem "Gesetz der 250" seinen Erfolg zuschrieb.
- Warum es zu dieser Regel passt: Girard baute seine Karriere darauf auf, niemals einen einzigen Kunden zu verärgern, da jeder 250 weitere repräsentierte.
- Überprüfungsstatus: Spiegelt Joe Girards dokumentierte Verkaufsphilosophie wider.
Anwendungsfälle / Situationen, in denen es zutrifft
- Vertrieb und Kundenservice.
- Ruf- und Empfehlungsmanagement.
- Umgang mit Beschwerden und schwierigen Kunden.
Wann man es nicht verwenden sollte oder häufiger Missbrauch
- Behandeln Sie "250" nicht als genaue Zahl; es ist ein illustrativer Durchschnitt.
- Konzentrieren Sie sich nicht nur auf große Kunden und vernachlässigen Sie kleine.
- Gehen Sie nicht davon aus, dass der Netzwerkeffekt nur negativ ist – positive Mundpropaganda verstärkt sich ebenfalls.
Regelerfindung / Ursprung
- Erfunden von: Joe Girard (Joseph Samuel Girard), amerikanischer Verkäufer.
- Jahr der Erfindung: Bekannt gemacht in den 1970er Jahren.
- Land / Kontext der Entstehung: USA (Autoverkauf).
Belege / Forschungsgrundlage
- Übereinstimmend mit Forschung zu sozialen Netzwerken und dem Einfluss von Mundpropaganda.