
Management / Psychologie / Motivation
Management / Psychologie / MotivationBowlingkugel-Effekt
Bowling Ball Effect
Dasselbe Ergebnis kann als Erfolg oder Misserfolg dargestellt werden.
Beliebtheit
Nützlichkeit
Aliasse
Kegel-Effekt / Prinzip Ermutigung gegen Schuldzuweisung
Bereiche
Management / Coaching / Feedback / Motivation
Definition
- Der Bowlingkugel-Effekt kontrastiert zwei Möglichkeiten, dasselbe Ergebnis darzustellen: Das Lob dessen, was erreicht wurde, stärkt Vertrauen und Leistung, während die Kritik an dem, was verfehlt wurde, sie untergräbt.
Kernidee
- Dasselbe Ergebnis kann als Erfolg oder Misserfolg dargestellt werden.
- Lob für das, was gut gelaufen ist, motiviert viel mehr als Kritik an dem, was schief gelaufen ist.
- Feedback, das auf Ermutigung fokussiert ist, führt zu besseren Leistungen.
Wie es funktioniert
- Zwei Trainer sehen dasselbe Ergebnis (z. B. acht von zehn Kegeln).
- Der eine lobt die acht umgeworfenen; der andere kritisiert die zwei verfehlten.
- Der ermutigte Ausführende gewinnt Vertrauen und verbessert sich; der kritisierte spannt sich an und verschlechtert sich.
Beispiel für die Verwendung
- Ein Manager, der hervorhebt, was ein kämpfender Mitarbeiter gut gemacht hat, und dann zur Verbesserung anleitet, erzielt bessere Ergebnisse als jemand, der nur die Fehler aufzeigt.
Berühmtes Beispiel
- Beispiel: Das „Bowling-Effekt“-Gleichnis von zwei Trainern, die dieselbe Punktzahl unterschiedlich einschätzen.
- Warum es zu dieser Regel passt: Positive Darstellung des identischen Ergebnisses führt zu besseren Ergebnissen.
- Überprüfungsstatus: Ein anschauliches Managementgleichnis; konsistent mit Forschung zu positivem Feedback und Motivation.
Anwendungsfälle / Situationen, in denen es zutrifft
- Coaching und Feedback.
- Lernende und Teams motivieren.
- Leistungsgespräche einrahmen.
Wann man es nicht verwenden sollte oder häufiger Missbrauch
- Verwenden Sie Lob nicht, um echte Probleme zu vermeiden.
- Geben Sie keine leeren oder unaufrichtigen Ermutigungen.
- Ignorieren Sie nicht, dass einige Situationen direkte Korrektur erfordern.
Regelerfindung / Ursprung
- Erfunden von: Eine Verhaltenswissenschaft-Management-Parabel; Herkunft unsicher.
- Jahr der Erfindung: Unbekannt.
- Land / Kontext der Entstehung: Populäre Managementliteratur.
Belege / Forschungsgrundlage
- Konsistent mit Forschung zu positiver Verstärkung, Framing und Feedback-Effektigkeit.