
Management / Strategie / Benchmarking
Management / Strategie / BenchmarkingZwei-Fässer-Theorie
Double Barrel Theory
Ein Fass steht für Ihr Unternehmen; seine kurzen Dauben sind Ihre Schwächen.
Beliebtheit
Nützlichkeit
Aliasse
Zwei-Fass-Theorie / vergleichendes Fass-Prinzip
Bereiche
Management / Strategie / Benchmarking / Verbesserung
Definition
- Die Zwei-Fässer-Theorie erweitert die klassische Fass-Idee der kürzesten Daube, indem sie zwei Fässer vergleicht – die eigene Organisation und eine Vergleichsorganisation –, sodass Sie Ihre schwachen Dauben verbessern, indem Sie von den stärkeren Dauben an denselben Stellen lernen.
Kernidee
- Ein Fass steht für Ihr Unternehmen; seine kurzen Dauben stehen für Ihre Schwächen.
- Das andere Fass steht für ein Benchmark-Unternehmen, von dem man lernen kann.
- Verbesserung entsteht, indem man die eigenen kurzen Dauben an das Niveau des Vergleichsmaßstabs heranführt.
Wie es funktioniert
- Das ursprüngliche Fassgesetz (Cannikin-Gesetz) besagt, dass ein Fass nur so viel fasst wie seine kürzeste Daube.
- Die Doppel-Fass-Version stellt Ihr Fass neben ein stärkeres, um einen Vergleich zu ermöglichen.
- Sie identifizieren, welche Ihrer Dauben hinterherhinken, und übernehmen Praktiken vom Benchmark, um sie zu verlängern.
Beispiel für die Verwendung
- Ein Unternehmen vergleicht seinen schwächsten Bereich — zum Beispiel den Kundenservice — mit dem entsprechenden Bereich eines Branchenführers und übernimmt die Praktiken, die dessen „Daube“ länger machen.
Berühmtes Beispiel
- Beispiel: Eine vergleichende Erweiterung des bekannten Fass- beziehungsweise Cannikin-Gesetzes, die in Benchmarking-Diskussionen verwendet wird.
- Warum es zu dieser Regel passt: Sie stellt zwei Fässer nebeneinander und macht aus der Erkenntnis der schwächsten Daube eine Methode zur Verbesserung.
- Überprüfungsstatus: Ein Management-Rahmen, der auf dem etablierten Fassgesetz aufbaut; die „doppelte“ Version ist eine beliebte Erweiterung.
Anwendungsfälle / Situationen, in denen es zutrifft
- Wettbewerbsbenchmarking.
- Identifizierung und Schließung von Fähigkeitslücken.
- Kontinuierliche Verbesserungsprogramme.
Wann man es nicht verwenden sollte oder häufiger Missbrauch
- Nicht gegen ein Unternehmen benchmarken, das Ihrem zu unähnlich ist.
- Die Benchmark-Stäbe nicht kopieren, ohne sie anzupassen.
- Sich nicht auf einen schwachen Stab fixieren, während an anderer Stelle neue auftauchen.
Regelerfindung / Ursprung
- Erfunden von: Eine Erweiterung des Fass- beziehungsweise Cannikin-Gesetzes; kein einzelner zugeordneter Autor.
- Erfindungsjahr: Modern.
- Herkunftsland / -kontext: Populäre Managementliteratur.
Belege / Forschungsgrundlage
- Im Einklang mit Benchmarking und Engpassmanagement (Theory of Constraints).