
Psychologie / Management / Bewertung
Psychologie / Management / BewertungEmotionaler Effekt
Emotional effect
Emotionale Bindungen verzerren die Bewertung.
Beliebtheit
Nützlichkeit
Aliasse
Affektive Verzerrung bei der Bewertung / Beziehungs-Bias-Effekt
Bereiche
Psychologie / Management / Leistungsbewertung / Fairness
Definition
- Der Emotionaler Effekt beschreibt, wie eine spezielle emotionale Beziehung zwischen einem Bewerter und der bewerteten Person die Bewertung verzerrt — persönliche Gefühle färben das, was ein objektives Urteil sein sollte.
Kernidee
- Emotionale Bindungen verzerren die Bewertung.
- Jemanden zu mögen oder nicht zu mögen, verändert, wie seine Arbeit beurteilt wird.
- Objektivität erfordert, sich gegen affektive Verzerrungen zu wappnen.
Wie es funktioniert
- Bewerter sind nicht neutral; sie haben Gefühle gegenüber denjenigen, die sie bewerten.
- Positive Gefühle führen zu höheren Bewertungen; negative Gefühle zu niedrigeren.
- Die resultierende Bewertung spiegelt genauso die Beziehung wider wie die Leistung.
Beispiel für die Verwendung
- Ein Manager, der einen Mitarbeiter persönlich gern hat, bewertet dessen Arbeit höher, als es der tatsächliche Verdienst rechtfertigt, während er die gleichwertige Arbeit eines ungeliebten Kollegen strenger beurteilt.
Berühmtes Beispiel
- Beispiel: In Managementliteratur über Voreingenommenheit bei Leistungsbeurteilungen zitiert.
- Warum es diese Regel erfüllt: Es benennt die Verzerrung, die emotionale Beziehungen in die Bewertung einbringen.
- Überprüfungsstatus: Eine beschreibende Darstellung; konsistent mit gut dokumentierten Beurteilungs-Biases (Halo-Effekt, Nachsicht, Ähnlichkeits-Bias).
Anwendungsfälle / Situationen, in denen es zutrifft
- Leistungsbeurteilung und Bewertung.
- Einstellung, Beförderung und faire Beurteilung.
- Reduzierung von Urteilsverzerrungen.
Wann man es nicht verwenden sollte oder häufiger Missbrauch
- Gehen Sie nicht davon aus, dass alles Vertrauen eine Verzerrung ist; Beziehungen liefern auch echte Informationen.
- Verwenden Sie „Objektivität“ nicht, um die Rolle legitimer Kontexte zu leugnen.
- Ignorieren Sie nicht strukturelle Sicherungen (Kriterien, mehrere Bewerter), die die Wirkung reduzieren.
Regelerfindung / Ursprung
- Erfunden von: Kein einzelner zugeschriebener Autor; ein Psychologie-/Management-Rahmen.
- Jahr der Erfindung: Modern.
- Land / Ursprungszusammenhang: Beliebte Managementliteratur.
Belege / Forschungsgrundlage
- Konsistent mit Forschung zu Beurteilungsverzerrungen, Halo-Effekt und ähnlicher-zu-mir-Verzerrung.