
Motivationstheorie; Managementprinzip
Motivationstheorie; ManagementprinzipLockes Gesetz
Locke's Law
Menschen leisten bessere Arbeit, wenn das Ziel klar, akzeptiert und anspruchsvoll genug ist, um von Bedeutung zu sein. Gute Ziele lenken die Anstrengung; vage Ziele erscheinen lediglich ermutigend.
Beliebtheit
Nützlichkeit
Aliasse
Locke-und-Latham-Zielsetzungstheorie / Zielsetzungstheorie der Motivation / Basketballkorb-Gesetz / Basketballrahmen-Gesetz (populärer chinesischer Alias / kein standardisierter akademischer englischer Begriff)
Bereiche
Arbeits- und Organisationspsychologie / Management / Bildung, persönliche Produktivität / Performance-Coaching
Definition
- Was in Management-Schriften oft als Lockes Gesetz bezeichnet wird, bezieht sich auf die Zielsetzungstheorie: Spezifische, herausfordernde und akzeptierte Ziele führen im Allgemeinen zu einer besseren Leistung als vage oder rein aspirative Anweisungen.
Kerngedanke
- Menschen erbringen bessere Leistungen, wenn sie ein klares Ziel haben, das schwierig genug ist, um den Einsatz zu fokussieren, aber nicht so unrealistisch, dass das Engagement zusammenbricht.
So funktioniert es
- Spezifische Ziele verringern die Mehrdeutigkeit.
- Herausfordernde Ziele steigern Anstrengung und Ausdauer.
- Akzeptierte Ziele schaffen Engagement.
- Feedback hilft Menschen, die aktuelle Leistung mit dem Ziel zu vergleichen.
- Die Wirkung ist schwächer, wenn der Mensch Fähigkeit, Ressourcen, Strategie oder Engagement fehlt.
- Locke und Latham fassten zusammen, dass Ziele die Leistung beeinflussen, indem sie die Aufmerksamkeit lenken, die Anstrengung anregen, die Ausdauer erhöhen und die Strategieentwicklung fördern.
Anwendungsbeispiel
- Schwaches Ziel: „Mein Englisch verbessern.“
- Besseres Ziel: „Übe 20 Minuten lang jeden Wochentag britisches Englisch im Hörverstehen, indem du Nachrichtenclips verwendest und in jeder Sitzung 5 unbekannte Ausdrücke notierst.“
- Warum besser: Es ist spezifisch, messbar, mäßig herausfordernd und leichter zu überprüfen.
Bekanntes Beispiel
- Beispiel: Die Basketball-Korb-Analogie besagt, dass ein zu niedriger Korb langweilig ist, ein zu hoch gesetzter Korb unmöglich erscheint und eine angemessen herausfordernde Korbhöhe zur Anstrengung motiviert.
- Warum es zu dieser Regel passt: Es veranschaulicht die Idee, dass Ziele herausfordernd, aber erreichbar sein sollten.
Anwendungsfälle / Situationen, in denen es relevant ist
- Festlegung von Arbeitszielen oder KPIs.
- Studienpläne entwerfen.
- Sport- oder Fähigkeitsverbesserungscoaching.
- Erstellung von Meilensteinen zur Produktentwicklung.
- Persönliche Gewohnheiten aufbauen.
- Vage Ambitionen in konkrete Handlungen umsetzen.
Wann man es nicht verwenden sollte / Häufige Fehlanwendungen
- Setze die Ziele nicht so hoch, dass die Menschen aufhören zu glauben, dass sie möglich sind.
- Verwenden Sie keine engen Metriken, die zu Manipulationen, Abkürzungen oder unethischem Verhalten ermutigen.
- Verwechseln Sie nicht „spezifisch“ mit „weise“; ein schlechtes Ziel kann immer noch präzise gemessen werden.
- Setzen Sie Leistungsziele nicht zu früh ein, wenn die Person zunächst Lernen, Erkundung oder Strategieentwicklung benötigt.
- Forschung zum Missbrauch von Zielvorgaben warnt, dass übermäßig vorgeschriebene Ziele die Aufmerksamkeit verengen, unethisches Verhalten erhöhen, Risikopräferenzen verzerren und die intrinsische Motivation verringern können.
Ursprung / Entstehung
- Erfunden von: Edwin A. Locke ist der Hauptursprung der Zielsetzungstheorie; Gary P. Latham wurde später der wichtigste Mitentwickler.
- Jahr der Erfindung: 1968 ist das entscheidende grundlegende Veröffentlichungsjahr für Lockes „Toward a Theory of Task Motivation and Incentives“. Die umfassendere Locke-und-Latham-Theorie wurde später in bedeutenden Werken konsolidiert, insbesondere in ihrem Buch von 1990.
- Land / Herkunftskontext: Vereinigte Staaten; Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Forschung zur Arbeitsmotivation.
Kurze praktische Quintessenz
- Setze Ziele wie einen gut platzierten Basketballkorb: klar genug, um darauf zu zielen, hoch genug, um dich herauszufordern, und realistisch genug, dass du trotzdem den Wurf machst.