
Management / Führung / Krise
Management / Führung / KriseSchwartz' Schlussfolgerung
Schwartz's conclusion
Ereignisse definieren sich nicht als totalen Sieg.
Beliebtheit
Nützlichkeit
Aliasse
Schwartzs Gesetz / Krisen-Einstellungsprinzip
Bereiche
Management / Führung / Resilienz / Krisenmanagement
Definition
- Schwartz' Schlussfolgerung hält, dass schlechte Ereignisse erst dann echtes Unglück werden, wenn wir sie als hoffnungslos schlecht beurteilen und handhaben; die Interpretation bestimmt, ob ein Rückschlag zu einer Niederlage wird.
Kernidee
- Ereignisse definieren sich nicht als vollständige Niederlage.
- Die Bedeutung, die Sie einem Rückschlag beimessen, prägt Ihre Reaktion.
- Das Neurahmen von Widrigkeiten kann Schaden in eine Quelle erneuten Handelns verwandeln.
Wie es funktioniert
- Ein Rückschlag kommt von außen.
- Die Menschen interpretieren ihn dann durch ihre Überzeugungen und Erwartungen.
- Diese Interpretation führt entweder zu Lähmung und Aufgabe oder zu Anpassung und Erholung.
Beispiel für die Verwendung
- Zwei Gründer stehen vor demselben großen Misserfolg, aber der eine betrachtet ihn als endgültigen Beweis der Niederlage, während der andere ihn als harte Rückmeldung nimmt und wieder aufbaut.
Berühmtes Beispiel
- Beispiel: Die MBA-Quelle beschreibt es als die Behauptung, dass „schlechte Dinge“ nur dann zu echtem Unglück werden, wenn wir sie so betrachten.
- Warum es zu dieser Regel passt: Es verbindet die zerstörerische Kraft von Widrigkeiten mit mentalem Framing und Reaktion.
- Überprüfungsstatus: Entspricht dem Eintrag von Schwartz in der MBA.
Anwendungsfälle / Situationen, in denen es zutrifft
- Krisenmanagement und Resilienz.
- Führung unter Druck.
- Persönliche und organisatorische Widrigkeiten.
Wann man es nicht verwenden sollte oder häufiger Missbrauch
- Nicht verwenden, um wirklich schwere, strukturelle Krisen zu verharmlosen.
- Ruhige Entschlossenheit nicht mit der Leugnung realer Probleme verwechseln.
- Optimismus nicht als Ersatz für konkrete Maßnahmen behandeln.
Regelerfindung / Ursprung
- Erfunden von: Zuschreibung an „Schwartz“ in der Management-Literatur; Quelle nicht überprüft.
- Jahr der Erfindung: Modern; nicht genau datiert.
- Land / Kontext der Entstehung: Populäre Management-Literatur.
Belege / Forschungsgrundlage
- Im Einklang mit Forschung zu Resilienz, Bewältigung und Krisenführung.